Generell zeigte sich in den Aussagen und in der Vergangenheit des Beschuldigten immer wieder, dass er zwar grundsätzlich bereit ist, Hilfe anzunehmen, er aber genaue Vorstellungen hat, wie diese aussehen muss, andernfalls er die Angebote ausschlägt bzw. die Kontakte wieder abrupt abbricht. Ganz gut zum Ausdruck kommt die Haltung etwa, wenn er, von der Staatsanwaltschaft danach gefragt, ob er eine psychologische oder psychiatrische Behandlung machen wolle, sagte: «Wenn alles nicht so läuft, wie ich möchte, dann behalte ich mir das als Rückhalt offen. Ich will es zuerst selber probieren. Ich dachte mir, dass das sonst noch eine Verpflichtung mehr ist, wo ich hingehen muss.»