Die Beschuldigte liess das Studio zudem mittels installierter Videokamera überwachen. Die Beschuldigte betrieb den Menschenhandel nach der Art eines Berufes. Sie auferlegte den Opfern Schulden in der Höhe von CHF 28‘000.00 bis CHF 30‘000.00 für die Reise- und Visakosten, die sie alsdann in der Schweiz in der Prostitution abarbeiten mussten. Sie erhoffte sich dadurch eigene Einnahmen, um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, ging sie in dieser Zeit doch auch keiner anderen Erwerbstätigkeit nach. Den Geldflüssen auf ihren Konten ist zu entnehmen, dass sie in dieser Zeit hohe Einnahmen generierte, welche aufgrund der Stückelung des Geldes aus der Prostitution stammten.