Die Beschuldigte liess das Studio zudem mittels installierter Videokamera überwachen. Die genannten Frauen verfügten über keinen gültigen Aufenthaltstitel und hielten sich mithin illegal in der Schweiz auf, was der Beschuldigten bekannt war und sie weiter ausnutzte, um so noch mehr Druck auf die Frauen auszuüben. Die Beschuldigte nahm die Frauen bei sich auf und beschäftigte sie als Prostituierte unter Geltung der 50/50-Regel, so dass die Opfer sämtliche ihrer Einnahmen an die Beschuldigte abtreten mussten – sei dies zur Begleichung ihrer Schulden oder zur Überweisung des eigenen Anteils an die Familie in Thailand.