Ihre Einnahmen wurden jeweils 50:50 aufgeteilt. Jeweils die Hälfte ging an den jeweiligen Salonbesitzer und die andere Hälfte wurde vom Salonbetreiber der Organisation zur Abzahlung der Schulden für die Vermittlungs- und Reisekosten überwiesen. Hinzu kam, dass sich die Prostituierten in dieser Zeit weiter verschuldeten, weil sie zusätzlich für Essen, Internet und Werbung abgeben mussten. Bis die Schuld von CHF 56‘000.00 bzw. CHF 60‘000.00 abbezahlt war, hatten die Frauen gar nie Geld in ihren Händen.