In subjektiver Hinsicht ist in Bezug auf sämtliche Tatbestände des Sexualstrafrechts erforderlich, dass sich der Täter des sexuellen Charakters seines Tuns bewusst ist, wobei Eventualvorsatz genügt. Der Täter sollte sich die zugrundeliegende soziale Wertung seines Verhaltens in groben Zügen vorstellen können. (Donatsch, III10, 495; Hurtado Pozo, BT2, N 2846; Jenny et al., Kommentar, Art. 187 N 22; Stratenwerth/Jenny/ | Bommer, BT/17, § 7 N 17; Suter-Zürcher, Diss., 122 f.; PK3-Trechsel/Bartossa, Art. 187 N 11; Wiprächtiger, ZStrR 2007, 281).