Zudem bei der Beurteilung, ob eine sexuelle Handlung in Bezug auf den konkreten Tatbestand gegeben ist, auf die Umstände des Einzelfalles und die persönlichen Beziehungen der Beteiligten abzustellen (Wiprächtiger, ZStrR 2007, 306 m. V. auf BGer, KassH, 30. 8. 2000, 6S.239/2000). Namentlich sind Altersdifferenz, Ort der Tathandlung, Dauer und Intensität der Einwirkung, die Unüblichkeit bzw. Alltäglichkeit der Handlung sowie das Abwehrverhalten bzw. Bemühen des Opfers zu berücksichtigen (forumpoenale 2011, 203; Jositsch/Conte, AJP 2017, 370). (MEIER, in: Basler Kommentar Strafrecht II, 4. Aufl. 2018, N. 32 f. zu vor Art. 187 StGB).