Zudem springt ins Auge, dass der Magensäureanfall, den der Beschuldigte während seines Aufenthalts im Regionalgefängnis Thun erlitt, bei ihm eine ganz anderes Verhalten auslöste, als er es am Tattag an den Tag legte: Während er im Regionalgefängnis zusammenbrach und 75 Minuten lang am Boden lag, bevor die Ambulanz gerufen werden musste, riss er am Tattag ein 12-jähriges Mädchen vom Fahrrad und zerrte es unter Gegenwehr 2 bis 3 Meter in ein Maisfeld. Ein solcher Kraftakt wäre im Falle eines Magensäureanfalls nur schwer vorstellbar, da ein solcher regelmässig – wie im Regionalgefängnis Thun zu sehen war – grosse Schmerzen verursacht.