Die Bestimmung zielt auf die seltenen Fälle, in denen die an sich zulässige Anordnung einer Verwahrung unterblieben ist und sich der Verurteilte während des Strafvollzugs als hochgefährlich erweist (Urteil des Bundesgerichts 6B_404/2011 vom 2. März 2012 E. 2.1). Die Revision im Sinne von Art. 65 Abs. 2 StGB ist an vier kumulative Voraussetzungen geknüpft (vgl. dazu: BGE 137 IV 59 E. 5, Urteile des Bundesgerichts 6B_714/2018 vom 14. August 2018 E. 3. und 6B_404/2011 vom 2. März 2012 E. 2.2, MARIANNE HEER, in: Basler Kommentar StGB/JStG, 4. Auflage 2019, N. 89 ff. zu Art. 65 StGB):