Es soll somit dem Antragsteller überlassen sein, für welche Antragsdelikte er die Bestrafung verlangt (RIEDO, in: Basler Kommentar Strafrecht, 4. A. 2019, N 53 ff. zu Art. 30 m.w.H.). Der Strafantrag darf – sofern der Sachverhalt bestimmbar bleibt – schliesslich pauschal gefasst werden, d.h. durch beispielhafte Präzisierungen (z.B. einzelne Schimpfwörter) wird er nicht beschränkt (BGE 131 IV 97 E. 3.3; TRECHSEL, in: TRECHSEL/PIETH [Hrsg.], Praxiskommentar StGB, 3. A. 2018, N 8 zu Art. 30). Die Kammer geht wie der Beschuldigte davon aus, dass C.________ in casu sowohl die E-Mail vom 21. Mai 2016 als auch diejenige vom 22. Mai 2016 zur Anzeigeerstattung mitbrachte.