Die Unschuldsvermutung werde dadurch verletzt, dass die Bestimmung die Täterschaft des Halters vermuten lasse und ihm die Beweislast seiner Unschuld auferlege; der Halter werde dadurch zur Mitwirkung verpflichtet (vgl. MAEDER, Sicherheit in Gebühren, in: AJP 2014 S. 679, 684; WEISSENBERGER, Kommentar Strassenverkehrsgesetz und Ordnungsbussengesetz, 2. Auflage 2015, Art. 6 OBG N 9 ff.; MÜLLER, Bundesgericht, Strafrechtliche Abteilung, Urteil 6B_1007/2016, in AJP 2018 S. 1568, 1578). 2.2.2 BGE 144 I 242