Art. 221 Abs. 1 StGB verlangt als zusätzliches objektives Tatbestandselement vorab den Schaden eines andern (ROELLI / FLEISCHANDERL, BSK StGB II, a.a.O., Art. 221 StGB N 11). Die Brandstiftung an eigener Sache ist daher nicht strafbar, es sei denn es werde ein zusätzlicher Schaden eines andern verursacht oder eine Gemeingefahr hervorgerufen (vgl. TRECHSEL / FINGERHUT, a.a.O., Art. 221 StGB N 3). „Gleiches gilt für eine Brandstiftung im Einverständnis mit dem Eigentümer“ (TRECHSEL / FINGERHUT, in: Trechsel / Pieth (Hrsg.), Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 2. Aufl., Zürich / St. Gallen 2013, Art. 221 StGB N 3, nachfolgend zit.: AUTOR, PK).