Es ist anfänglich häufig schwierig zu bestimmen, in welcher Eigenschaft die betreffende Person befragt werden soll. Auch kann ein allzu förmliches Vorgehen unangemessen sein, wenn sich nach dem ersten Kontakt sogleich herausstellt, dass eine befragte Person völlig unbeteiligt ist und keine sachdienlichen Angaben machen kann (GUNHILD GO- DENZI, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N 6 zu Art. 143 StPO; STEPHAN SCHLEGEL, Bemerkungen zum Urteil des EGMR Aleksandr Zaichnko v. Russia vom 18. Februar 2010, in: forumpoenale 2010, S. 342).