gewissen innerseelischen Druck entlaste, zugleich aber selbst in der Gefahr sei, eine depressive Symptomatik zu entwickeln. Darin sei eine im Rahmen einer Psychotherapie noch genauer aufzuklärende kollusive Beziehungsdynamik zwischen den Eheleuten zu sehen, in der beide mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zukünftig in hochambivalentere Weise aufeinander bezogen und miteinander verbunden bleiben würden. Im Gegensatz zur kombinierten Persönlichkeitsstörung sei jedoch nicht belegt, ob die agitiert-depressive Symptomatik im Zeitpunkt der Tat eine Rolle gespielt habe (pag. 451 f.). Prognostisch ging Dr. med.