Das Zusammenleben mit ihrem Vater beschrieb D.________ wie folgt: «Zu sagen ist noch, dass wir Kinder sowie meine Mutter nichts zu sagen haben. Wir dürfen unserem Vater nicht widersprechen – sonst könnte wieder etwas passieren. Wir haben mit den Jahren gelernt, dass wir am besten nichts sagen, wenn er zu Hause ist. Wir haben uns von ihm abgewendet. Wenn er nicht da war, haben wir als Familie gelebt und konnten lachen und hatten eine gute Zeit. Als er aber dann wieder da war, haben wir einfach gehorcht und nichts gesagt, um Konflikte zu vermeiden. Wir waren zu Hause wie in einem Gefängnis, wir durften nichts mit Kollegen abmachen.