919, Z. 40 ff.). Sie betonte mehrfach ihre – immer noch vorhandenen – Ängste gegenüber ihrem Vater (pag. 213, Z. 206 ff.; pag. 214, Z. 263 f.; pag. 218, Z. 92; pag. 219, Z. 96 f.; pag. 219, Z. 113 ff.; pag. 221, Z. 176; pag. 717, Z. 6). Die Angst sei wie eine Lähmung (pag. 221, Z. 176). Einmal habe auch sie alle Messer im Haushalt versteckt und nur noch eines dagelassen, um zu kochen. Sie habe Angst gehabt, er werde wieder etwas mit den Messern machen (pag. 212, Z. 155 f.). Selbst L.________ schilderte, am 2.8.2014 von ihrem Vater Angst gehabt zu haben (pag. 273, Z. 96). Die Angst war in der Familie des Beschuldigten folglich immer wieder ein zentrales Thema.