Insoweit ist es wohl zutreffend, dass sich beim Psilocin und Psilocybin die Gefährlichkeit – wie beim LSD – offenbar nicht aus der kaum, aber immerhin feststellbaren bzw. nicht ausgeschlossenen Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ergibt, sondern aus der Gefährlichkeit der Einzeldosis. Daran vermag die Tatsache, dass Psilocin mit der Wirkung von LSD qualitativ durchaus vergleichbar ist, aber quantitativ schwächer (es muss für dieselbe Wirkung höhere Dosen [ca. 60- bis 80fach] konsumiert werden [BO- VENS/HANSJAKOB, Zeitschrift für Kriminalistik 7/02, S. 473]), nichts zu ändern.