Ist die verletzte Person, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts wie hier eine Gemeinde, so richtet sich die Zuständigkeit zur Ausübung des Antragsrechts nach kantonalem und kommunalem Recht. Gibt es keine Regelung, ist das Organ zuständig, das für das betroffene Rechtsgut zu sorgen hat (CHRISTOF RIEDO, in: Basler Kommentar StGB I, 3. Auflage 2013, N 85 zu Art. 30 StGB; vgl. auch ANDREAS DONATSCH, in: Donatsch/Flachsmann/Hug/Weder [Hrsg.], StGB Kommentar, 19. Auflage 2013, N 7 zu Art. 30 StGB sowie TRECHSEL/JEAN-RICHARD, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.], Praxiskommentar StGB, N 6 zu Art. 30 StGB).