Gemäss dem Therapiebericht vom 29. Oktober 2019 erlebte die Privatklägerin die sexuellen Übergriffe als lähmend in ihrem Körper und erlebt diese auch heute noch so, wenn sie an die Situation erinnert (getriggert) wird oder flashbacks erleidet. Insbesondere das Geschehnis am 16. Januar 2017 verursachte bei der Privatklägerin eine Posttraumatische Belastungsstörung, die sich in grossen Ängsten, Unsicherheiten, Gefühlen des Ausgelie- fert- und Hilflosseins, Depressionen und körperlichen Manifestationen sowie falshbacks etc. äussert.