Zudem sind ihre Schilderungen tatsächlich platt und unnatürlich. Eigenartig flach mutet beispielsweise ihre Beschreibung, wie sich die Privatklägerin und der Beschuldigte verhalten hätten, an: «Ich habe nie einen Streit zwischen den beiden gesehen. Sie haben sogar gelacht (sic!). Ich glaube, sie waren ein Paar. Ich habe Küsse gesehen. Ich wollte aber nicht, dass das vor meinem Sohn passiert.» (pag. 81 Z. 91 ff.). Höchst unglaubhaft ist ihre Geschichte, wonach sie den Beschuldigten und die Privatklägerin in der Küche beim Oralsex «erwischt» haben will (pag. 81 Z. 112).