H.). Weiter ist zur sogenannten «strukturellen Gewalt» zu bemerken, dass diese eine Instrumentalisierung sozialer Verhältnisse durch den Täter beschreibt. Dabei setzt dieser die strukturellen (auch funktionellen oder institutionellen) Verhältnisse als Nötigungsmittel für seine sexuellen Ziele ein. Vorausgesetzt wird dabei eine „Instrumentalisierung" struktureller Gewalt, das heisst, dass die vorgefundene oder vom Täter geschaffene soziale Situation als Druckmittel eingesetzt wird.