So nahe, dass er zwischenzeitlich abbremsen musste. In dieser Position wartete der Beschuldigte dann auf die sich ihm bietende, nächstbeste Gelegenheit, um erneut auf die erste Überholspur in die Lücke zwischen dem Toyota und dem vor diesem fahrenden Fahrzeug einzubiegen. Gemäss der Verteidigung spreche unter anderem die zeitliche Komponente für die Annahme zweier voneinander zu trennenden Manöver. Dieses Argument ist nicht stichhaltig. Zwar dauerte der gesamte Vorgang etwa 30 Sekunden, was weder als besonders lang, noch als übermässig kurz bezeichnet werden muss.