Nach der langjährigen Rechtsprechung des Bundesgerichts ist "anvertraut, was jemand mit der Verpflichtung empfängt, es in bestimmter Weise im Interesse eines andern zu verwenden, insbesondere es zu verwahren, zu verwalten oder abzuliefern“ (BSK StGB II-NIGGLI/RIEDO, 3. Aufl. 2013, Art. 138 N 40; BGE 143 IV 297 E. 1.3). Im Begriff anvertraut ist die Pflicht zur Erhaltung des Eigentums bzw. zur Erhaltung des Wertes (sogenannte Werterhaltungspflicht) enthalten. Diese kann auf ausdrücklicher oder stillschweigender Abmachung beruhen (BSK StGB II-NIGGLI/RIEDO, 3. Aufl. 2013, Art. 138 N 47; BGE 143 IV 297 E. 1.3).