15. Veruntreuung 15.1 Theoretische Ausführungen zu Art. 138 Ziff. 1 StGB Wer sich eine ihm anvertraute fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen anderen damit unrechtmässig zu bereichern (Abs. 1) oder wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet (Abs. 2), macht sich der Veruntreuung schuldig (Art. 138 Ziff. 1 StGB). Betreffend die theoretischen Grundlagen zum objektiven und subjektiven Tatbestand von Art. 138 Ziff. 1 StGB kann vollumfänglich auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (pag.