Der Beschuldigte wurde an der Berufungsverhandlung ebenfalls gefragt, wieso die Auswirkungen des Pfeffersprays in seinen Schilderungen immer schlimmer geworden seien, je öfter er befragt wurde. Der Beschuldigte erklärte dies damit, dass man sich mit der Zeit Stück für Stück an das Ganze erinnere, was vorgefallen sei. Man könne solche Vorfälle nicht wie einen Film von Anfang bis Ende erzählen (pag. 2502 Z. 26 ff.). Dem ist entgegenzuhalten, dass der Beschuldigte zuletzt geradezu von einem medizinischen Notfall gesprochen hat, aufgrund dessen er angeblich eine Zeit lang weder sehen noch richtig laufen konnte.