De facto wird damit eine Strafminderung für die Kategorien der kleinsten gehandelten qualifizierten Mengen eingeführt, während diese Unterschiede umso weniger stark ins Gewicht fallen, je höher die gehandelten Mengen sind. Nach dem Gesagten sieht sich die Kammer nicht veranlasst, von der bisherigen Praxis abzuweichen und orientiert sich für die Strafhöhe an der ursprünglichen Tabelle Hansjakob. Der Beschuldigte setzte über die Dauer von lediglich drei Monaten hinweg eine verhältnismässig grosse Menge von Betäubungsmitteln um – konkret insgesamt 15.58 kg Kokaingemisch bzw. rund 6.6 g reine Kokainbase.