Für die Behauptungen des Beschuldigten liegen nicht nur keinerlei Beweise vor, ein Einkauf von Autos und Haushaltsgeräten in der Hochpreisinsel Schweiz mit anschliessendem Export und Weiterverkauf in Nigeria zu angeblich höheren Preisen macht wirtschaftlich auch schlicht überhaupt keinen Sinn. Die vermeintliche Erklärung zeigt vielmehr, dass der Beschuldigte die wahre Herkunft der bei ihm sichergestellten grossen Bargeldbeträge nicht offen legen wollte. Wie bereits ausgeführt, behauptete der Beschuldigten dann im Widerspruch zu seinen Ausführungen betreffend Exportgeschäfte auch noch, er habe für andere Leute Geld gewechselt und aufbewahrt und damit ein geringes Einkommen erzielt.