Auf der Station habe er über viele Monate ein überwiegend ruhiges und gegenüber Mitpatienten und Pflege interagierendes und freundliches Verhalten gezeigt. In den therapeutischen Einzelgesprächen sei jedoch die fehlende Krankheitseinsicht und das tiefsitzend fortbestehende Unverständnis hinsichtlich seiner Situation und der weiter notwendigen stationären Behandlung oft sehr deutlich geworden und trotz Fokussierung auf Psychoedukation und deliktrelevante Problembereiche seien auch weiterhin keine wirklichen therapeutischen Fortschritte erzielt worden.