Weiter führte er aus, er habe niemanden gefährdet und fahre auf dem Trottoir immer langsam (pag. 54). Der Beschuldigte beruft sich vorliegend nicht auf schützenswerte Gründe, welche das Befahren des Trottoirs ausnahmsweise als notwendig und angemessen erscheinen lassen. Hätte der Beschuldigte den Stau aus dringenden zeitlichen Gründen umgehen wollen, wäre es ihm jederzeit möglich gewesen, das Fahrzeug auf dem Trottoir während rund 10-20 Metern neben sich her zu stossen.