Die Auffälligkeiten betreffen die Wahrnehmung der eigenen Person oder der Umgebung, die Impulskontrolle, eigene Denkstile und die Beziehungsfähigkeit. Das über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg stabil rückverfolgbare Auftreten solcher Auffälligkeiten definiert die Persönlichkeitsstörungen gemäss den psychiatrischen Klassifikationssystemen der Weltgesundheitsorganisation (WHO 2004) und der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft (APA 2015). Der klinische Bereich der Persönlichkeitsstörungen ist ausgesprochen heterogen.