Der Beschuldigte zeigte gemäss den psychiatrischen Diensten bereits in den Wochen nach der Anmeldung subjektiv eine Besserung des Zustandsbildes. Es wurde ihm eine niedrig dosierte Medikation und eine 3-wöchentliche Therapie angeboten. Eine sozialarbeiterische Begleitung wünschte der Beschuldigte gemäss dem Bericht nicht (pag. 271 f.) Aus der Krankheitsgeschichte des Beschuldigten lässt sich schliessen, dass die paranoide Schizophrenie lediglich punktuell Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre im Zusammenhang mit seiner damaligen Scheidung auftrat und dass diese Störung aber im Alltag längerfristig keine Auswirkungen hatte.