_ sorgte sich ständig darum, dass seine Tochter – sei es durch ihn selbst oder durch andere männliche Personen in ihrem Leben – in ihrer sexuellen Integrität verletzt werden könnte. Deshalb machte er befremdliche Aussagen, wie beispielsweise, dass er sofort aufgestanden sei, als sie zu ihm ins Bett kam oder dass er ihr habe Grenzen setzen müssen. Diese Sachverhaltskonstellationen basieren aber auf seiner eigenen realitätsfremden und krankheitsbedingten Vorstellungen. Diese tiefgründige Angst, sie könne dahingehend verletzt werden, machten ihn besessen, ihr Leben und ihren Umgang mit anderen Personen kontrollieren zu wollen.