21 Gegenüber Betrug ist Zechprellerei nach herrschender Meinung subsidiär, bzw. ein Auffangtatbestand (BSK StGB II-ARZT, a.a.O., Art. 149 N 2; TRECHSEL/CRAMERI, a.a.O., Art. 149 N 9). Zechprellerei kommt primär zu Anwendung, wenn jemand bei der Bestellung zahlungsfähig und -willig ist, schlussendlich jedoch doch nicht bezahlt; wer bereits bei der Bestellung zahlungsunfähig oder -unwillig ist, der kommt als Betrüger in Betracht (BSK StGB II-ARZT, a.a.O., Art. 146 N 86).