in einem Loyalitätskonflikt befand: Die Mutter war sehr verliebt in den Beschuldigten, man verreiste gemeinsam in die Ferien und die Familie profitierte von der finanziellen Unterstützung des Beschuldigten. Dieses Familiensystem wollte die Straf- und Zivilklägerin 1 ganz offensichtlich nicht zerstören. Der Beschuldigte stellte für die Straf- und Zivilklägerin 1 denn auch eine Art Ersatzvater dar (sie sagte ihm «Papi»), weshalb ihre Aussage, sie habe gar nicht realisieren können, was mit ihr passiert sei, umso nachvollziehbarer erscheint.