Die Führungsberichte des Regionalgefängnisses Bern vom 4. Mai 2018 (pag. 861 f.), 13. November 2018 (pag. 1016 f.) sowie 31. Mai 2019 (pag. 1125 f.), die dem Beschuldigten ein tadelloses Zeugnis ausstellen, dokumentieren, dass er sich gut im Gefängnisalltag zurechtfand. Dabei dürften ihm auch seine guten Deutschkenntnisse – seine Einvernahmen konnten im gesamten Verfahren auf Deutsch durchgeführt werden – entgegengekommen sein. Er habe mehrmals Besuch von seiner Familie empfangen und sich auf diese Treffen jeweils sehr gefreut. Seine Freizeit habe er gerne mit anderen Insassen mit Spielen, TV schauen oder diskutieren verbracht. Er sei regelmässig zweimal pro Tag spazieren gegangen.