Es handelt sich dabei um den Grundtatbestand der Tötungsdelikte, der immer dann zur Anwendung kommt, wenn nicht besondere Umstände im Sinne der Art. 112 ff. aStGB vorliegen (CHRISTIAN SCHWARZENEGGER, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N. 6 zu Art. 111 StGB). Das geschützte Rechtsgut ist das Leben des Menschen (CHRISTIAN SCHWARZEN- EGGER, a.a.O., N. 1 zu Vor Art. 111 StGB). Als Tathandlung genügt jede Art der Verursachung des Todes eines lebenden Menschen, wobei der Täter beliebige Tatmittel einsetzen kann. Mit dem Eintritt des Todes ist die vorsätzliche Tötung vollendet (SCHWARZENEGGER, a.a.O., N. 4 f. zu Art. 111 StGB).