Als er ihn mit dem Fuss getroffen habe, habe er sofort gestoppt (pag. 1139 Z. 32 ff.). Er habe ihm ja nicht wehtun wollen. Es seien sicherlich viele Provokationen da gewesen. Er und seine Ehefrau hätten sehr darunter gelitten. Es tue ihm leid, wie der Tag abgelaufen sei, es tue ihm leid für die Verletzungen des Opfers, er habe es nicht verletzen wollen (pag. 1140 Z. 1 ff.). Insgesamt erhellt aus diesen Aussagen, dass beim Beschuldigten im Moment der Eskalation des Streits neben der eigentlichen Angst um seine Frau vor allem auch eine Sicherung durchgebrannt ist.