mit ihm argumentierte, wenn sie doch davon ausgegangen sein soll, dass dessen bereits bestehende Aggression für sie in lebensbedrohliche Gewalt hätte umschlagen können (vgl. auch ihre Aussage, wonach er immer hysterisch gewesen sei und es normal gewesen sei, wenn er in einer heiklen Besprechung mehrmals, d.h. bis 15 Mal, rausgegangen und wieder reingekommen sei, pag. 176 Z. 390 ff.). Dementsprechend ist es auch unwahrscheinlich, dass sie sich ernsthaft vor einer Waffe (Axt) gefürchtet haben soll. Sie „bedrängte“ das Opfer an diesem Nachmittag, obwohl sie eine Gefährdungsmeldung wegen ihm und seinem aggressiven Verhalten eingereicht hatte.