Dem Kurzbericht zufolge erfolgten die Konsultationen «aufgrund von psychischen Beschwerden wie Schlafstörungen, Nervosität, bestimmten Zukunftssorgen und leicht bedrückter Stimmung im Zusammenhang mit einer vorangegangenen Gewalterfahrung durch den Ehemann und der anhaltenden Belastung durch die komplizierte Trennungssituation» (pag. 119). Damit liegt auf der Hand, dass das Ereignis vom 15. Juni 2016 und die darauf folgende endgültige Trennung Hauptursache der Therapie war. Die im Kurzbericht enthaltene Aufzählung an Symptomen ist nichts anderes als Folge des Ereignisses.