Unter den genannten Voraussetzungen ist es also 138‘900 Mal wahrscheinlicher, den detektierten Y-Haplotypen zu beobachten, wenn es sich beim Verursacher der Spur um den Beschuldigten handelt, als wenn der Verursacher der Spur ein anderer, unbekannter Mann aus der westeuropäischen Bevölkerung wäre. Das vollständige Y-STR-Profil (mit 25 statt der hier verwendeten 16 Loci), welches ja ebenfalls nicht in der Datenbank vorkam, dürfe tatsächlich noch deutlich seltener sein, so dass der hier angegebene Wert eine konservative Annäherung darstellt.