Die mittels Discrete Laplace geschätzte Häufigkeit des reduzierten Profils hat schliesslich zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens eine Häufigkeit von 1 in 138‘900 Haplotypen für diesen westeuropäischen Datensatz ergeben. Unter den genannten Voraussetzungen ist es also 138‘900 Mal wahrscheinlicher, den detektierten Y-Haplotypen zu beobachten, wenn es sich beim Verursacher der Spur um den Beschuldigten handelt, als wenn der Verursacher der Spur ein anderer, unbekannter Mann aus der westeuropäischen Bevölkerung wäre.