Da jeder Ort auf dem Genom (=Locus, Mehrzahl: Loci) mutieren könne, werde mit zunehmender Anzahl getesteter Marker (also Loci) somit die Wahrscheinlichkeit immer grösser, einen Unterschied im Y-Profil, selbst von nahen Verwandten, zu finden. Im Gutachten sind weiter verschiedene Studien aufgeführt, welche zeigen würden, dass auch Brüder sowie Väter und Söhne teilweise unterschiedliche Marker aufweisen und dass dies auch bei Tests mit kleineren Sets von nur 17 Markern bereits feststellbar sei. Bei Cousins 1. Grades lägen sogar schon vier Vererbungsschritte vor, bei denen es jeweils zu einer Mutation gekommen sein könne.