Die Gutachter erklärten zunächst, was unter einem «tactical search» zu verstehen ist. Hierfür wurde einleitend dargelegt, wie die Schweizer DNA-Datenbank aufgebaut ist. In der Schweizer DNA-Datenbank würden ausschliesslich autosomale DNA-Profile («Standard-DNA-Profile») von Personen und Spuren gesichert. Y- chromosomale DNA-Profile würden nicht gespeichert. Alle in der Schweizerischen DNA-Datenbank durchgeführten Suchläufe würden sich daher immer auf autosomale DNA-Profile beziehen. Für eine Speicherung in der Datenbank müssten bei Einzel- bzw. Hauptprofilen mindestens 6 Loci typisiert (doppelbestimmt) sein.