Zunächst ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass die Analyse des sichergestellten Hanfs einen THC-Gehalt von zwischen 6 und 11% zu Tage förderte (pag. 325). Die Produzenten waren sich nicht nur des hohen THC-Gehalts des Saatguts, sondern offenbar auch der damit potentiell einhergehenden Probleme bestens bewusst und trafen entsprechend Sicherungsmassnahmen. So wurde teilweise bereits im Anbau- und Abnahmevertrag vereinbart, die Parteien würden sich gegenseitig garantieren, die nötigen Vorkehren zu treffen, um eine missbräuchliche Verwendung des Hanfs auszuschliessen.