Sie kann das Urteil auch zu Ungunsten des Beschuldigten abändern. Anders als die Vorinstanz (vgl. pag. 958, S. 32 der Urteilsbegründung) beurteilt die Kammer die beiden Delikte nicht gemeinsam. Nach neuster (allerdings nicht konstanter, vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_523/2018 vom 23.8.2018 E. 1.2.2 f.) Rechtsprechung des Bundesgerichts sind Ausnahmen von der «konkreten Methode» bzw. die Gesamtbetrachtung aller zu beurteilenden Delikte nicht zulässig (BGE 144 IV 217 E. 3.5, Urteile des Bundesgerichts 6B_241/2018 vom 4.10.2018 E. 1.3.2 ff., 6B_559/2018 vom 26.10.2018 E. 1.1.1 ff, 6B_436/2018 E. 1.2).