Seine Beteuerungen, wonach er den Kontakt zu Kindern auf jeden Fall vermeiden werde und er sich deshalb sicher sei, dass es zu keinen weiteren Missbräuchen kommen werde, erscheinen vor diesem Hintergrund höchst fragwürdig, zumal der sexuell ausgeprägt und vielseitig ansprechbare Beschwerdeführer eine chemische Triebdämpfung ablehnt und gemäss Einschätzung der Therapeuten diesbezüglich über keine innere moralische Instanz verfügt, sondern nach dem Prinzip „lustvoll“ / „nicht lustvoll“ handelt. Laut Gutachter verfügt der Beschwerdeführer nach wie vor über ein dürftiges Wissen über die Deliktdynamik und misst den situativen Faktoren