Die therapeutische Arbeit habe sich von Beginn weg sehr schwierig gestaltet und es seien keine bedeutsamen Erfolge zu berichten. Der Beschwerdeführer verharre in seiner extremen Opferhaltung und reflektiere sein Verhalten der vielfach verschobenen Bedürfnisbefriedigungen, welche er auch heimlich durchsetze (Sammeln von Gegenständen, Durchwühlen von Abfalleimern, stundenlange Telefonate mit seiner Partnerin) auch bei deutlicher Ansprache nicht. Er vermittle ein Therapieverständnis, wonach es darum gehe, ihn zu «pflegen». Der Therapeut habe sich im ersten Halbjahr darauf eingelassen, dem Beschwerdeführer die gesuchte Aufmerksamkeit, Verständnis, Tröstung etc. zu vermitteln.