Gegen einen kontrollierten/dosierten Messereinsatz spricht zudem, dass sich das Geschehen auf engstem Raum abspielte. Beim Fahrzeug handelte es sich um einen VW Polo mit relativ kleinem Innenraum (vgl. pag. 33 und 36). Der Beschuldigte hatte deshalb nicht die Bewegungsfreiheit, die es ihm erlaubt hätte, sich für einen gezielten und dosierten Schnitt zu positionieren. Angesichts der räumlichen Verhältnisse im Auto sind präzise Bewegungsabläufe kaum mehr möglich. Zudem sind auch die Distanzen (beispielsweise zwischen dem gezückten Messer und dem Opfer) geringer. Selbst kleine Bewegungen haben deshalb grosse Auswirkungen auf das Geschehen und dieses spielt sich gefühlt schneller ab.