Nur bei völliger Regungslosigkeit wäre aber überhaupt irgendeine Kontrolle über die Intensität oder den genauen Ort des Schnittes möglich gewesen. Bei einem Schnitt im Hals-/Kopfbereich entscheiden wenige Zentimeter über Leben und Tod und ein Schnitt dringt schnell einmal tief in die Kopf-/Halsregion ein. Das dynamische Geschehen liess somit einen kontrollierten oder dosierten Schnitt nicht zu (vgl. insbesondere Urteile des Bundesgerichts 6B_234/2016 vom 5. August 2016 E. 3.3; 6B_661/2014 vom 13. Januar 2015 E. 3.3). Gegen einen kontrollierten/dosierten Messereinsatz spricht zudem, dass sich das Geschehen auf engstem Raum abspielte.