In diesem Zusammenhang überrascht sein Verhalten gegenüber der Privatklägerin in der Zeit von Oktober 2013 bis Januar 2014 umso mehr. Liess er diese an mehreren Wochenenden bei sich übernachten, unternahm Freizeitaktivitäten mit ihr und schrieb ihr sodann zahlreiche Liebesbriefe, die in einem deutlichen Kontrast zu seinen Ausführungen stehen. Diese Briefe sprechen von tiefer, inniger Liebe (z.B. «i liebe di unändlech!», pag. 117; «I liebe di unbeschribelch fescht u umarme u küsse di innig u zärtlech», pag. 118; «I bi ganz fescht stolz uf di u uf üsi Liebi. […] «I liebe di über alles!», pag. 121), von gegenseitigem Vermissen und seinen Gefühlen für die Privatklägerin.