Mit der Anosmie hatte der Vorfall für den Privatkläger zur Folge, dass er ein grundlegendes Sinnesorgans wohl für immer verlor, was – je nach Funktion der davon betroffenen Person – schon für sich allein eine schwere Schädigung im Sinne des Art. 122 StGB darstellen kann (vgl. dazu ROTH/BERKEMEIER, Basler Kommentar, a.a.O., N. 14, wonach der Geruchssinn etwa für eine Hausfrau, einen Koch oder einen Weinbauern ein «wichtiges Organ» im Sinne von Art. 122 Abs. 2 StGB darstelle).